Berlin -> Basel -> Freiburg -> Titisee
Voller Vorfreude steigen wir am Flughafen Schönefeld in unserem Flieger nach Basel. Das Ticket bei EasyJet kostet uns etwa 100 Euro (Hin und Rückflug) und nach etwa 45 Minuten Flugzeit landen wir auf dem „Regioairport Basel-Mulhouse“. Da wir natürlich vorher keine Zeit hatten unsere neuen Wanderschuhe einzulaufen, trotzen wir der Wetterprognose von 30°C und machen uns in diesen „Botten“ auf den Weg. Auf der Französischen Seite des Flughafens hätten wir die Möglichkeit einen Linienzug nach Freiburg zu nehmen, aber wir entscheiden uns für eine kleine Besichtigung des schönen Basel auf der Schweizer Seite und nehmen von dort aus den ICE nach Freiburg. Ein schöner leerer Zug fährt uns nach Freiburg, wo wir in das völlig überfüllte „Höllentalbähnle“ umsteigen (leider), der uns nach Titisee bringt. Wir stellen uns in die obere Etage des vollen Zuges und werden dafür mit wunderschönen Aussichten auf der Strecke belohnt.
Ankunft Titisee Hotel Maritim
Noch vor 12:00 Uhr Mittags kommen wir in Titisee an und traben mit unseren Koffern die 700 Meter zum MARITIM, unserem ersten Gastgeberhotel bei unserem Wandererlebnis. Dort angekommen, haben wir nur einen Wunsch: So schnell wie möglich ins kühle Nass. Frau Spielmann an der Rezeption empfängt uns herzlich und klärt uns auf, dass das MARITIM sogar eine eigene Liegewiese direkt am See hat. So schön kann Urlaub sein, und wir machen es uns an dem berühmten Natursee gemütlich. Gegen 15:00 Uhr checken wir in unser Hotelzimmer mit Seeblick ein.
Wir machen uns kurz frisch und schlendern anschließend an der kleinen Seestraße am Titisee entlang, wo wir uns in einem der Geschäfte erst einmal einen Schwarzwälder Schinken kaufen.

Die Abmachung
Im Vorfeld haben wir mit Stephan von der Wanderidee vereinbart, dass wir ein Onlinetagebuch über unseren Wanderurlaub schreiben, den er gerne für die Hotelgemeinschaft mit verwenden kann. Dafür werden wir schon im MARITIM mit einem Abendessen überrascht und erfahren eine Gastlichkeit, an die sich ein Berliner erst einmal gewöhnen muss. Nur für Ramona und mich, da wir uns die Mühen eines Reiseberichtes auferlegt haben. Wir werden an einen schönen Fenstertisch mit Blick auf See geführt und man bewirtet uns mit einem fantastischen 4-Gänge Menü. Anscheinend haben wir einem älteren Ehepaar „ihren Stammtisch“ genommen, was sie erbost den Hotelbeschäftigten mitteilen. Hätten Sie doch reserviert… Wir genießen nun den Tisch mit seinem Ausblick und den wunderbaren Tellern obenauf. In der Weinkarte finden wir einen fantastischen Robert-Weil-Riesling mit dem wir den Abend gemütlich ausklingen lassen.
Unser Fazit:
Essen und Service hier im MARITIM sind wunderbar und nach einem kurzen „Chat“ mit Herrn Rosso dem Hotelmanager, torkeln wir auf unser Zimmer und schlafen nach einer Folge „Dr.House“ ein.
