8 Etappe: Von Höchenschwand nach Grafenhausen (14 Kilometer)

Am nächsten Morgen unterhalten wir uns mit Eva von der Badischen Zeitung, die mit uns ein Interview führt und ein paar Fotos schießt. Unsere Modelqualitäten halten sich zu unserer Überraschung in Grenzen. Herr Porten verabschiedet uns und wir stiefeln los auf unserer vorletzten Etappe der „Wanderidee“.

Wir laufen an der Bundesstrasse entlang, mit Blick auf die Schweizer Alpen, bis wir wieder in einen Wald kommen. Treffen A-Hörnchen und B-Hörnchen mit denen wir gemeinsam ein Lied singen. Wir wandern an bunten Blumen vorbei, in Richtung Weiher.

Einkehr im Schwarzwaldbruck und Schönenbach Besichtigung

Der Wald ist ruhig und friedlich. Vor uns sehen wir den Stausee und wir kehren in dem gemütlichen Biergarten des Gasthauses „Schwarzwaldbruck“ ein. Nach einer erfrischenden Apfelsaftschorle machen wir uns wieder auf den Weg und erklimmen einen gewaltigen Anstieg, der uns dann durch das niedliche Örtchen „Schönenbach“ führt. Dort besuchen wir eine „süße“ Minikirche und machen eine Pause im Grünen mit frischem Obst.

Blaue_Beeren

Trick 17: Heidelbeerwein

Weiter geht es, doch wohin? Wir haben an einer Wegegabelung mal wieder eine 50:50 Chance und entscheiden uns, natürlich, für den falschen Weg. Wir enden nach einigen Kilometer an einem vierfach gewundenen Stacheldrahtzaun. Krissy wird wieder bockig und Ramona greift zu Trick 17: Heidelbeerwein. Es funktioniert. Angeheiter interessieren uns die schmerzenden Füße und unsere Umwege nicht mehr und wir bewältigen beschwingt das letzte Stück Fußweg zu Rothaus nach Grafenhausen.

Ankunft im Brauereigasthof Rothaus

Zu unserer positiven Überraschung übernachten wir im Brauereigasthof von Rothaus. Wir gewöhnen uns nur langsam an den strengen Geruch der Maische der in der Luft liegt, aber das kühle Bier im Brauereieigenen Biergarten schmeckt hervorragend. Unser Zimmer ist, wie immer, großartig geräumig und gemütlich.

rothausbrauerei

Zwei junge Schwarzwälder Burschen vom Empfang sind so nett, uns trotz ihres freien Tages mit einem flotten Cabriolet zum nächsten Supermarkt zu fahren. Glücklich kaufen wir uns ein paar Flaschen Mineralwasser.

Abends speisen wir feinste Badische Küche im Restaurant des Hotels. Wir bestellen Kässpätzle und Linsen mit Spätzle und Seidenwurst hinzu. Und natürlich einen halben Liter Rothausbier für jeden. Auch heute ist gegen elf Uhr für uns Schluss und wir fallen müde in unsere Betten.